Allgemein

05. Januar 2019 Abstauben & Hexentaufe 12. Januar 2019 5. Village´s Dark Side Party 28. Februar 2019 Kinderfasnet in der Gemeindehalle

Fristen

Antrag aktive Mitgliedschaft: 15.06. Maßabgabe Häs: 30.06.

Unser Narrenrat

Unser Verein

„Making of“ Die Schoaf-Hexen aus Weiler im Schwarzwald wurden im März 2010 als eingetragener Verein gegründet. Mit damals ca. 25 aktiven Hästrägern machte sich der Verein über die Gemeindegrenzen hinweg bekannt. Mittlerweile zählen die sympathischen Narren aus Baden über 140 Mitglieder, wobei der größte Teil davon aktiv mitwirkt. Die zahlreichen Kinder runden den Verein ab. Jugendarbeit wird im Verein großgeschrieben, denn das Hexle von heute ist die Hexe von morgen. Dem Verein ist es wichtig, die Kultur und das Brauchtum der Fasnet zu leben. So schloss sich der Verein im Jahr 2014 der “Europäischen Narrenvereinigung BaWü” an und pflegt enge Kontakte zu historischen und auch jungen Vereinen. Das alles macht aus den Schoaf-Hexen einen attraktiven und aktiven Verein für Jung & Alt.

Unser Häs

Unsere Legende „Es geschah im Birkwald“ Mitte des 18. Jahrhunderts erwies sich die Schafzucht hierzulande als sichere Einnahmequelle, um die Familie zu ernähren. So betrieben auch ein Mann und eine Frau aus Weiler eine immer größer werdende Schafsherde. Für Ihre starken Schafböcke waren sie in der Region bestens bekannt. Eines Tages aber ereignete sich ein tragischer Unfall auf dem Hof des Ehepaares, welcher sich mitten im Dorf befand. Beim Eintreiben der Herde geriet ein Schafbock außer Kontrolle und rammte den Schafbauer auf grausame Art und Weise zu Tode. Man sagt, ein seltsames Geräusch habe den Schafbock zu dieser Tat gezwungen. Das ganze Dorf trauerte um den geliebten Schafsbesitzer. Auf diese Tragödie hin tötete die Witwe den Schafbock eigenhändig im Beisein vieler Dorfbewohner. Starr vor Schreck mussten die Menschen beobachten, wie das Blut des Bockes der Frau direkt ins Gesicht spritzte. Sie schrie so laut, dass alle Dorfbewohner vor Angst den Ort des Schreckens verließen. Von diesem Moment an veränderte sich die bis dahin von allen betrauerte Witwe. Sie ließ Ihre Schafherde regelrecht verhungern und kümmerte sich nicht mehr um den Hof und auch um sich selber. Sie wurde sehr schnell alt und faltig. War ein Schaf dem Tode nahe, so schlachtete sie das Tier am Dorfbrunnen derart grausam, dass das Blut in Strömen die Wege entlang floss. Die Dorfbewohner fürchteten sich immer mehr und verbannten die alte Witwe mit Schwertern, Fackeln und lautem Geschrei aus dem Dorf. Von nun an hauste sie mit Ihren mageren, kranken Schafen in einer alten Hütte im Birkwald. Keiner traute sich in die Nähe der grausamen Frau. Über Jahre hinweg fanden die Dorfbewohner aus Weiler immer wieder verhungerte Schafe mit abgehacktem Kopf auf ihren Feldern und Äckern. Doch eines Nachts geschah etwas Ungewöhnliches. Der pralle Vollmond, der wunderschön den Birkwald erfasste verschwand plötzlich in der Dunkelheit, ein lauter Donnerschlag ertönte über Weiler. Jeder Dorfbewohner wurde aus dem Schlaf gerissen. Es begann fürchterlich an zu regnen, der Wind pfiff unerträglich um die Ecken, gefolgt von einem Erdbeben. Plötzlich war es still. Man konnte eine Stecknadel fallen hören. Die Dorfbewohner schauten ängstlich aus dem Fenster. Der Vollmond trat wieder hervor und strahlte sein Licht gebündelt auf den Birkwald, auf die Hütte der alten Frau. Die Stille war unheimlich. Aus dem Nichts konnte man das Heulen eines Wolfs hören. Der Wind zog wieder auf und aus dem Birkwald ertönte ein lauter Schrei, wie damals, als die alte Frau das Blut in ihr Gesicht gespritzt bekam. Wer oder was lachte und kicherte da nur? Es war wieder still, als ob nichts gewesen wäre. Die Dorfbewohner atmeten auf, kamen aber kaum noch in den Schlaf. Im Morgengrauen des darauffolgenden Tages sprachen sich die ältesten Dorfbewohner ab, was zu tun sei. Man beschloss, die mutigsten Männer in den Birkwald zu senden, um nachzusehen, was genau in der Nacht zuvor geschah. Der Nebel erschwerte die Sicht der Späher. Langsam und vorsichtig schritten sie voran. Man konnte deutlich den Herzschlag der Männer hören. Aber plötzlich war auf dem Weg etwas zu sehen. Voller Entsetzen endeckten die Männer den Kopf der alten Frau, aber vom Körper war weit und breit nichts zu sehen. Bis heute bleibt es ein Rätsel, wo der Körper der alten Frau verblieb. Augenzeugen nach konnte man in Nächten, wo der Mond am hellsten schien und der Schatten des größten Baumes im Birkwald die Stelle kreuzte, an der der körperlose Kopf der alten Frau gefunden wurde, eine kopflose Gestalt, begleitet von lautem Gekicher sehen, wie er den Weg entlang ritt. War das die alte Frau? Keiner hatte eine Antwort auf diese Frage. Noch heute, wenn in Weiler der Wind weht und der Mond mit seinem prallen Licht den Birkwald erleuchtet, kann man leises Gekicher wahrnehmen, aber bis heute traute sich niemand mehr bei Vollmond und Wind in den Birkwald.

Unsere Termine & Infos

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ANSCHRIFT Schoaf-Hexen e.V. Weiler Postfach 0124 78121 Königsfeld
KONTAKT e: info@schoaf-hexen.de Uwe Gönner, Vorsitzender f: +49 (0) 7725 / 915094 Florian Weisser, stellv. Vorsitzender f: +49 (0) 7725 / 9141615
„Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein" (Albert Einstein)
Maske Die Maske der Schoaf-Hexen ist aus Lindenholz geschnitzt und wird im Schwarzwald hergestellt. Jedes Exemplar ist ein Unikat und wird mit einem Gestell und einem weinroten Kopftuch abgerundet
Bluse Die Bluse besteht hauptsächlich aus schwarzem Stoff mit weinroten Akzenten auf der Vorderseite. Links und rechts am Ärmel befinden sich zwei verschiedene Aufnäher, mit der Aufschrift “Schoaf- Hexen” und “Weiler im Schwarzwald”. Ein weinrotes Halstuch verbindet die Bluse mit der Maske
Schürze Die Schürze ist in der Farbe Weinrot gehalten und beinhaltet gelbe und grüne Flicken. Die Farbe Gelb symbolisiert das Mondlicht und die Farbe Grün den Birkwald
Rock Der Rock der Schoaf-Hexen ist bis auf Ausnahme von grünen und gelben Flicken komplett in Schwarz gehalten. Die Farbe Schwarz soll die “Nacht” darstellen, in der die Legende spielt
Socken Die Socken der Schoaf-Hexen zeigen sich in zwei Farben. Eine Socke kommt in der Farbe Weinrot daher, die andere in der Farbe Schwarz. Welche Farbe auf welcher Seite getragen wird, entscheidet jede Hexe selber
Sonstiges Die Schoaf-Hexen tragen traditionelle Strohschuhe mit einem schwarzen Einband, und die Hände sind mit schwarzen Handschuhen bedeckt. Im Gegensatz zu konventionellen Hexen dient ein Treibstock aus Holz als nützliches Zubehör für die Umzüge

Uwe Gönner

Vorsitzender

Florian Weisser

stellv. Vorsitzender

Andreas Seckinger

Schriftführer

Harald Blust

Kassierer

Frank Rapp

Häswart / Oberhexe

Armin Kammerer

Technischer Zug

Johannes Kopf

Jugendwart

Markus Müllhäuser

stellv. Technischer Zug

Marlen Obergfell

Beisitzer

Matthias Murer

Beisitzer

Julian Haas

Beisitzer
Mitglied der Europäischen Narrenvereinigung Baden-Württemberg e.V. http://www.env-bw.de/
Produktekatalog Produktekatalog Narrenfahrplan 2019 Narrenfahrplan 2019 Village´s Dark Side Party 2019 Village´s Dark Side Party 2019 Narrenfahrplan 2019 Narrenfahrplan 2019 Village´s Dark Side Party 2019 Village´s Dark Side Party 2019
Schoaf-Hexen e.V. Weiler